Durch Feuchtigkeitsmessgeräte (Hygrometer) haben Sie selber die Möglichkeit, eine Orientierung über die relative Luftfeuchtigkeit in ihren Wohnräumen zu bekommen. 65-70% in der Raumluft und 80% entlang von Wandoberflächen sollten nicht überschritten werden.
Der beste Schutz vor Schimmelpilzen: Vorbeugen
Achten Sie besonders auf Wärmebrücken. Dazu zählen insbesondere Stellen im Außenwand-, Decken- oder Dachbereich, die unzureichend oder falsch gedämmt sind.
Wasserschäden sollten fachmännisch beseitigt werden. Nach einer Renovierung planen sie ausreichend Zeit für die Austrocknung ein. Stellen Sie Möbel nicht zu dicht an die Außenwände. Richtiges Lüften und Heizen kann die Feuchtigkeit im Wohnraum ebenfalls begrenzen.
Was tun, bei Verdacht auf Schimmelpilzbefall
Bei einem Bedacht auf Schimmelpilzbefall muss genauer nach möglichen Quellen gesucht werden. Eventuell müssen Hohlräume hinter Verschalungen, Decken oder Wänden freigelegt werden. Über eine Analyse der Raumluft, des Hausstaubs und/oder befallener Materialien kann das gesamte Ausmaß des Schadens und des Gesundheitsrisiko eingeschätzt werden.
Eine präzise Untersuchung des Schimmelpilzbefalls und eine Ermittlung der möglichen Ursachen sollte nur von ausgewiesenen Fachleuten vorgenommen werden.
Hilfestellung bei der Wahl des Labors geben Ihnen die Gesundsheitsämter oder Verbraucherverbände. Treten gesundheitliche Probleme auf, wenden Sie sich an einen Facharzt für Umweltmedizin, an ein umweltmedizinisches Zentrum oder die Landesärtzekammer.